Wenn Sie nicht mehr selbst entscheiden können. Mit uns sichern Sie sich ab.

Dieser Fall ist alles andere als eine Seltenheit: Eine Person kann plötzlich nicht mehr selbst entscheiden. Und dies kann jedem und jederzeit passieren. Ob Krankheit, altersbedingte Demenz oder auch Unfälle aller Art – innerhalb weniger Augenblicke verändert sich ein ganzes Leben und man benötigt die Hilfe anderer. Dies ist für alle beteiligten Personen besonders schlimm. Tritt dieser Fall ein, sollte man rechtzeitig vorgesorgt haben. Mit einer Vorsorgevollmacht verhindern Sie, dass eine vom Gericht bestellte fremde Person als Betreuer bestellt wird.

Mit einer solchen Vorsorgevollmacht ermächtigen Sie eine oder auch mehrere Personen für den Fall, dass Sie selbst keine rechtsverbindlichen Entscheidungen mehr treffen können, dies für Sie zu tun. So wird eine per Gericht angeordnete Betreuung ausgeschlossen.

Hier gilt es unterschiedliche Elemente zu beachten und zu unterscheiden:

  • die Vermögenssorge über eine post-/transmortale Vollmacht,
  • die Personensorge über eine Patientenverfügung,
  • die Wahl eines Betreuers über eine Betreuungsverfügung,
  • bei minderjährigen Erben eine Sorgerechtsverfügung,
  • bei Bedarf eine Bestattungsverfügung.

Die „gängige“ Generalvollmacht regelt, dass die vorher bestimmte Vertrauensperson im Fall der Fälle alle finanziellen und vermögensrelevanten Angelegenheiten klären kann. Allerdings hat eine solche Generalvollmacht eine Schwachstelle: der persönliche Bereich. Darunter fallen unter anderem Entscheidungen über notwendige Operationen sowie andere medizinische Fragen aber auch die Entscheidung über die Unterbringung in einem Pflege- oder Altersheim bis hin zu Zwangsmaßnahmen ist mit einer Pauschalvollmacht nicht abgedeckt. Die richtige Vorsorgevollmacht deckt dies ab und/oder schließt dies aus. Alternativ kann auch eine ausdrückliche Bezeichnung dieser Befugnisse formuliert werden.

Für Unternehmer hingegen ist eine Vollmacht erforderlich, die Befugnisse im Geschäftsverkehr regelt. So zum Beispiel für die Verfügung über Grundstücke, Gesellschaftsanteile oder auch zur Aufnahme von Darlehen.

Von besonderer Wichtigkeit ist es immer, das „vertragliche Innenverhältnis“ zwischen dem Vollmachtgeber und dem Bevollmächtigten individuell zu definieren. Hier finden sich auch Aspekte wie Auskunfts- und Rechnungspflichten des Bevollmächtigten sowie das Haftungsmaß und auch das Entgelt. Sie müssen immer damit rechnen, dass Sie nach dem Erbfall von Erben zur Auskunft und Rechnungslegung aufgefordert werden, die Sie gar nicht kennen und zu denen Sie keinen solchen persönlichen Bezug haben, wie Sie ihn zum Erblasser hatten. Hier drohen hohe Haftungsrisiken und höchst unangenehme Gerichtsverfahren.

Was immer Sie über Ihre Vorsorgevollmacht wissen wollen: Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne und beantworten in aller Ruhe alle Ihre Fragen.