Zeiten ändern sich.
Familienkonstellationen auch.

 

Durch soziokulturelle Veränderungen der Lebensformen und die gestiegene Lebenserwartung sind 13,6 % der Haushalte in Deutschland mit Kindern unter 18 Jahren sog. Stieffamilien; etwa 10,9 % der Kinder unter 18 Jahren leben in Stieffamilien. Die Stieffamilie ist damit der dritthäufigste Familientyp nach der Kernfamilie und der Ein-Eltern-Familie bzw. den Alleinerziehenden mit einem Anteil von 16 % der Kinder unter 18 Jahren.

Sowohl im Hinblick auf Stiefkinder, als auch im Hinblick auf den Ex-Mann/Ex-Frau oder nichteheliche Partner entsprechen die Regelungen der gesetzlichen Erbfolge nicht mehr dem Bedürfnis der Beteiligten. Ohne ein Testament kann es nur zu schnell vorkommen, dass das eigene Vermögen über Umwege doch noch beim Ex-Partner ankommt oder Stiefkinder und nichteheliche Lebenspartner ungewollt völlig durch das Raster fallen. Dies hängt mit den Strukturen des Verwandtenerbrechts zusammen. Überlassen Sie es nicht dem Zufall, welcher Erbfall zuerst eintritt, wie und wohin das Vermögen dann weitergegeben wird.

Als Fachanwalt für Erbrecht und Hochschuldozent im Fach Erbrecht bin ich Ihnen dabei behilflich, Ihren letzten Willen Ihrer gewachsenen Familienstruktur anzupassen und auf Sie maßzuschneidern. Egal wie vielschichtig sich Ihr Leben gestaltet hat.